Wednesday, 18.09.19
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Forstfutter
Welche Art von Frostfutter fressen welche Reptilien?

Reptilien, die zu Hause in einem Terrarium gehalten werden, benötigen eine artgerechte Ernährung. Frostfutter eignet sich für diesen Zweck hervorragend, ist eine lange Zeit haltbar und kann im Gefrierfach aufbewahrt werden. Mit dem Frostfutter werden vor allem Schlangen, ausgewachsene Wasser- und Landschildkröten, Chamäleons, Agamen und Warane gefüttert.



Mäuse

Gefrorene Mäuse eignen sich hervorragend als Frostfutter für Reptilien. Sie sind im Handel lose, als Blister oder in bestimmten Stückzahlen erhältlich und werden in Deutschland ausschließlich unter sehr strengen Bedingungen gezüchtet. Dank der großen Auswahl an unterschiedlichen Arten und Größen können gefrorenen Futtermäuse für viele Reptilienarten verwendet werden. Es gibt Babymäuse, Speckmäuse, Springer Mäuse und sehr große Jumbo Mäuse. Für Kornnattern und Pythons gehören die gefrorenen Mäuse auf jeden Fall zum Hauptfutter. Labormäuse werden bis zu 19 cm lang und wiegen maximal 50 Gramm. Sie eignen sich hervorragend für die mittelgroßen Echsenarten, wie zum Beispiel für Backgammon und Chamäleon als Beutetiere. Gefrorene Vielzitzenmäuse eignen sich vor allem für Königspythons und für Warane.

Ratten

Gefrorene Ratten sind aufgrund ihrer Körpergröße von bis zu 50 cm deutlich schwerer als die Mäuse und eignen sich deshalb auch sehr gut für größere Reptilien. Die Ratten enthalten durch ihr langsames Wachstum im direkten Vergleich zu den Mäusen mehr Mineralstoffe und Vitamine. Aus diesem Grund sind sie sehr gesund und ein nährstoffreiches Futter. Nestjunge Ratten sind besonders gut als Frostfutter für Schlangen geeignet, sie können aber auch für Agamen, Echsen und Krokodile verwendet werden. Im Handel sind die gefrorenen Ratten in verschiedenen Größen von der Baby-Ratte bis zur XXL-Ratte erhältlich.

Meerschweinchen

Gefrorene Meerschweinchen sind im Handel nicht so häufig anzutreffen wie Mäuse oder Ratten. Sie sind sehr nährstoffreich und recht groß. Deshalb eignen sie sich hervorragend für mittlere und adulte Schlangen, wie zum Beispiel für Boas und für Pythons. Die meisten Halter von Riesenschlangen verwenden die gefrorenen Meerschweinchen vor oder direkt nach der Zuchtsaison. Das Frostfutter sollte aber auf keinen Fall als Alleinfutter gefüttert werden, denn dies führt in der Regel zu einer Verfettung der Reptilien.

Küken

Die gefrorenen Eintagsküken sind eine willkommene Abwechslung bei der Fütterung von vielen Schlangen. und Reptilienarten. Aufgrund ihres starken Eigengeruchs sind die Küken für die Reptilien sehr anziehend. Werden Reptilien oder Echsen mit gefrorenen Eintagsküken gefüttert, dann wird der Kot breiartig. Dies ist ganz normal und kein Anzeichen dafür, dass das Frostfutter nicht vertragen wird. Bevor ein Reptil mit Küken gefüttert wird, sollte es mindestens mittlere Ratten oder ausgewachsene Mäuse fressen können. Als Alleinfutter sind die gefrorenen Küken keinesfalls geeignet, denn sonst leiden die Reptilien unter Mangelerscheinungen oder Durchfall.

Stinte

Die gefrorenen Kleinfische, stammen aus dem Salz- und Süßwasser und sind sogar im Brackwasser zu finden. Die schlanken Fische haben eine ähnliche Form wie ein Stift und können vielen Bereichen eingesetzt werden. Viele Schlangenarten, wie zum Beispiel die Strumpfbandnattern und Ringelnattern, fressen gerne Fisch. Stinte eignen sich aber auch als erstes Frostfutter für junge Schlangen. Diese werden durch das einmalige Füttern der Tinten zum fressen animiert. Besonders beliebt sind gefrorene Stinte bei Wasser- und Landschildkröten.

Foto: fotolia.com, sytnik



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