Wednesday, 18.09.19
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Futter Reptilien

Futter Reptilien


Als pflanzliches Futter eignen sich die meisten Obst- Gemüsesorten. Sie müssen gut gewaschen und abgetrocknet oder, noch besser, geschält werden, um Pestizidrückstände zu entfernen. Man sollte alles in kleine Stückchen schneiden und in ein Schälchen geben. Harte Gemüse müssen geraspelt werden. Kopfsalat ist ungeeignet; am liebsten werden Löwenzahnblätter und –blüten gefressen, im Winter ersatzweise Feldsalat.



Insektenfresser brauchen hauptsächlich Lebendfutter, das im Zoofachhandel oder bei auf Futtertiere spezialisierten Zuchtbetrieben erhältlich ist.

Heimchen und Grillen sollten den größten Teil des Nahrungsangebotes ausmachen. Sie enthalten die meisten wichtigen Nährstoffe, vor allem, wenn man ihnen vor der Verfütterung noch vitaminreiche Pflanzenkost gibt.

Ähnlich verhält es sich mit Wanderheuschrecken, allerdings sind diese etwas teurer. Viele Tiere fressen auch gerne Schaben. Stubenfliegen sind vor allem für agile Baumbewohner eine Abwechslung. Man bekommt im Fachhandel allerdings keine fertigen Fliegen, sondern nur Maden. Diese füttert man bis zu ihrer Metamorphose mit Zucker und einer Vitaminlösung an. In der Regel sollte man Stubenfliegen nicht im Madenstadium verfüttern, denn sie können im Darm von vielen Amphibien- und Reptilienarten weiterleben und so erhebliche Gesundheitsschäden hervorrufen. Die kleinsten Futterinsekten sind Drosophila (Fruchtfliegen). Sie eignen sich vor allem als Futter für Jungtiere. Es gibt die fliegende Variante (besonders für Baumbewohner) und die flugunfähige Variante (für Bodenbewohner).

Wachsmotten sind besonders fetthaltige Raupen, man sollte sich bei der Verfütterung nach dem individuellen Bedarf der Tiere richten. Je aktiver ein Tier ist, desto mehr fettreiche Nahrung kann man geben.

Auch Zophobas (Schwarzkäferlarven) gehören zu den fetthaltigen Futtertieren, sie eignen sich besonders zur Nahrungsergänzung bei größeren Echsen und Amphibien. Mehlwürmer eignen sich ebenfalls als Fettlieferant. Der Nachteil: Sie sind zwar preisgünstig, aber arm an Vitalstoffen. Auch sie sollte man also eher sparsam dosieren und unbedingt in frisch gehäutetem Zustand (dann sind sie weiß und glibberig) verfüttern, sonst sind sie sehr schwer verdaulich. Regenwürmer sind dagegen unproblematisch.

Größeren Reptilien, Skorpionen und Spinnen gibt man gelegentlich auch junge Mäuse.

Vor allem im Wasser vorkommende Beutetiere von Amphibien, wie z.B. Tubifex (Rohrwürmer) werden im Fachhandel als Frostfutter angeboten. Hierbei sollte man darauf achten, nur so viel aufzutauen wie die Tiere in kurzer Zeit fressen können, verdorbene Reste verunreinigen das Wasser.

Die meisten Futtertiere kann man auch selbst leicht nachzüchten. Dies lohnt sich vor allem, wenn langfristiger und großer Futterbedarf besteht.



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